
Was wir sind und was wir tun
1. ESG ist junge Gemeinde am Studienort.
Die klassische ESG-Arbeit mit Vorträgen, Gottesdiensten, Novembernebel und dies artium, mit Fahrten, Seelsorge, Bibelarbeiten und sozialen Projekten erweist sich als Zukunftsmodell. ESG ist Heimat und Lehrhaus, Treffpunkt, um Freunde und Lebenspartner zu finden und um Projekte zu gestalten. ESG betreibt Bildung und Selbstbildung mit großer Beteiligung und viel Gestaltungsfreiheit und übt so die Mitarbeit in der Kirche von morgen. Veränderte Studienbedingungen und gestiegene Studierendenzahlen machen eine seelsorgerliche Begleitung dringend nötig. Hier ist Treue zu unseren Gemeindemitgliedern gefragt.
2. ESG ist EKD vor ORT.
Die Studierenden erleben hier eine Gemeinschaft von Christen aus unterschiedlichen Landeskirchen, die mit ihren verschiedenen Traditionen einander bereichern. ESG ist ebenfalls ein Teil der Bundes-ESG, und die ESG Halle ist eine der Säulen dieser Arbeit. Das Bundestreffen der ESGn und die Vollversammlung der ESGn waren in Halle zu Gast.
3. ESG ist Kirche an der Hochschule.
Den Herausforderungen der Wissensgesellschaft muss sich die Kirche stellen. Die ESG beteiligt sich durch ihre Vorträge und Bildungsarbeit an dieser Debatte und sucht nach neuen Formen kirchlicher Präsenz an der Hochschule. Die Evangelischen Hochschuldialoge, Akademikertage und der Neujahrsempfang von Bischof und ESG sind Schritte in diese Richtung. Zusammen mit der Universitätsgemeinde gestaltet die ESG das gottesdienstliche Leben auf dem Campus.
4. ESG ist missionarische Gemeinde.
Am Glauben Interessierte finden hier eine niedrige Schwelle, um behutsam fragen und sich orientieren zu können. In Orientierungskursen und Bibelgesprächskreisen finden Entdeckungen statt. Mancher hat sich danach taufen lassen. Als eine in diesem Sinne missionarische Gemeinde stellt sich die ESG heute den intellektuellen Herausforderungen durch Atheismus und Gottvergessenheit.
5. ESG ist kritisch denkende und lebendige Gemeinde.
Sie gibt sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden. Sie ermuntert ihre Glieder in den Auseinandersetzungen mit vereinfachenden Glaubensantworten zum Nachdenke und lässt Platz für Zweifel und Fragen. Dies ist gerade in der Zusammenarbeit, im Ernstnehmen und in der Auseinandersetzung mit den charismatischen Gruppen wichtig. ESG lebt aus der Rechtfertigung aus Glauben. Einer Angst- und Straftheologie, die seelische Verletzungen erzeugt, begegnet die ESG mit den stillen Charismen: Glaube, Hoffnung und Liebe.
6. ESG ist Weltkirche vor ORT,
in der Studierende aus Afrika, Amerika und Asien Beratung, finanzielle Unterstützung und Heimat finden. So gibt es interkulturelle Abende, Feste und interreligiöse Gespräche. Ausländische Studierende gestalten die ESG-Arbeit mit und sind fester Bestandteil unserer Gemeinde.
7. ESG ist singende Gemeinde.
Mit ihrem neuen Gesangbuch haben die ESGn in Deutschland den ultimativen Anhang zum Evangelischen Gesangbuch geschaffen. Das Gesangbuch enthält 444 neue geistliche Lieder, die frisch oder jung geblieben sind. Die ESGn in Deutschland haben nun ein verbindendes Gesangbuch und können die gleichen Lieder singen. Herausgegeben wurde das Gesangbuch von Eugen Eckert, Friedrich Kramer und Uwe-Karsten Plisch.
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